Verhandlung AVE-Verfahrten LAG Berlin 21.07.2016

Liebe Freunde, liebe Mitglieder und liebe Mitstreiter,

am 21.07.2016 findet nun die erste mündliche Verhandlung gegen die AVE (Allgemeinverbindlichkeitserklärung) am Landesarbeitsgericht Berlin Brandenburg statt.

Hier vertritt die Kanzlei Böttcher 14 repräsentative Betriebe aus den Reihen des IVEB.

Warum repräsentativ? Wir haben ohne Rücksicht auf Namen / Bekanntheit / persönliche Befindlichkeiten o.a. eine gewisse Anzahl von Mitgliedern aufgefordert, sich als Kläger gegen die AVE zur Verfügung zu stellen. Ausgewählt wurde u.a. nach den Kriterien: Gewerk, Alter, Unternehmensgeschichte, Gesundheitszustand, bereits ausgebildet, noch nie ausgebildet, eigener Bildungsstand usw. Natürlich haben wir auch darauf Wert gelegt, ob es bereits einen Mahnbescheid gegen das Mitglied gab oder nicht, wie hoch die Umsätze sind u.a. Grundsätzlich ging es uns darum, mit den repräsentativen Betrieben einen Querschnitt durch die Reihen der Solo Selbstständigen darzustellen.

Der Verband übernahm und übernimmt selbstverständlich die gesamten Kosten der AVE Verfahren für die hier eingesetzten Betriebe. Hier möchten wir uns kurz und zutiefst bei den Betrieben bedanken, die sich zur Verfügung gestellt haben. Die Verfahren gegen die AVE sind der Grundstein, um den Tarifvertrag zu kippen. Wir sind auf einem guten Weg.

Wir und eine Gruppe Mitglieder werden sich am 21.07.2016 gegen 10 Uhr vor dem Landesarbeitsgericht Berlin Brandenburg treffen. Wir werden das Verfahren verfolgen, jedoch wird der Gerichtssaal keine besonders große Zahl von Besuchern fassen. Frau Rechtsanwältin Böttcher mit Mitarbeiterin und Herr Loose sind selbstverständlich auch zugegen.

Wirklich interessant wird es ab 13 Uhr.

Wir laden recht herzlich zu unserem Arbeitstreffen unweit des Berliner Alexanderplatzes ein. Die Plätze in unserem Konferenzsaal sind begrenzt, deshalb bitte ich um vorherige Anmeldung. Wer nun keinen Platz mehr bekommen kann, da er sich nicht frühzeitig angemeldet hat, möchte uns bitte verzeihen – über die Veranstaltung wurde frühzeitig informiert. Die Veranstaltung geht offiziell bis 20 Uhr. Für Getränke und Snacks wird gesorgt.

 Auf der Veranstaltung wird über das letzte Jahr berichtet, wir sprechen über die Verfahren, über den prozessualen Weg, Frau Böttcher und ich werden uns kurz vorstellen, ich stelle das ehemalige Konzept und die künftige Ausrichtung des Verbandes vor.

 Die Vorstellung der künftigen Verbandsstrukturen, Verbandsthemen, die Ausrichtung von uns als Einzelunternehmerverband soll zur Diskussion einladen. Aus diesem Grund nennen wir das Treffen „Arbeitstreffen“. Zu den einzelnen Blöcken kann es eine Aussprache geben – Ziel ist es, die Blöcke im Sinne unserer neuen Verbandssatzung beschlussfertig vorzuformulieren. Die Mitgliederversammlung, die unsere neue Verbandssatzung verabschieden wird, findet etwa 3 Wochen nach dem Arbeitstreffen in Würzburg statt. Hierzu wird selbstverständlich form- und fristgemäß geladen.

Die hier neu entstehende Verbandssatzung wird im Mitgliederbereich unserer Seite www.IVEB.org einzusehen sein.

 Ihr erreicht mich ständig, auch während der „Berlintage“ unter den Rufnummern 093145463669 oder noch lieber per whatsapp unter 0152 215 241 70. Die Adresse unseres Konferenzsaales wird nicht veröffentlicht.

 Die Ergebnisse des 21.07.2016 werden vollumfänglich im geschlossenen Mitgliederbereich auf www.IVEB.org veröffentlicht.

 Weitere Details folgen.

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  • weshalb wird hier nicht unter "aktuelles" über den Ausgang der Verhandlungen beim LAG Berlin berichtet, stattdessen muss ich über das Handwerkerblatt, welches ich auch nur manchmal lese, erfahren dass der Mindestbeitrag laut LAG zulässig ist, also unsere Klage abgeschmettert wurde. Wie soll soll es nun weitergehen??

    Mit freundlichen Grüßen
    R. Edzards